SBI AG

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Bavaria / Germany

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Pressemitteilung Muna Pfofeld

  • 11 September 2020
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Mein Name ist Hans-Werner Kummerow und ich bin das geschäftsführende Vorstandsmitglied der Firma SBI Sons of Bavaria Investment AG (nachstehend SBI-AG genannt) mit dem Sitz in Wassertrüdingen. Wir sind eine kleine, deutsche Bergbau-Holding mit Tochtergesellschaften in Australien und Kanada und konzentrieren uns auf die Gewinnung von sogenannten Batteriemetallen für die Energiewende, kritischen Metallen, d.h. schwer zu beschaffenden Metallen und seltenen Erden.

In der mittelfränkischen Öffentlichkeit ist in den letzten Wochen der Eindruck entstanden, dass es bezüglich einer zivilen Nutzung des ehemaligen Muna-Geländes in Pfofeld zum Ferienparkprojekt einer europaweit tätigen Touristikfirma keine Alternativen gäbe. Diesem Eindruck möchten wir heute entgegentreten, da es mindestens eine weitere Alternative gibt, die wir selbst vorgeschlagen haben. Dabei sollen die bisherigen Munitionsbunker, in denen bei maximaler Beladung über 10.000 Tonnen an Munition gelagert worden sind, in Zukunft als Hochsicherheitslager für mehrere tausend Tonnen an Metallen dienen.

Aus unserer Sicht sollte in der Bundesrepublik Deutschland an mindestens vier Stellen im Norden, Osten, Süden und Westen unseres Landes je ein großes Metalllager für die Einlagerung einer strategischen Metallreserve gebaut werden um die extreme Abhängigkeit der deutschen Industrie von chinesischen Rohstofflieferungen abzumildern. Die ehemalige Muna in Pfofeld wäre aus unserer Sicht für den Umbau in ein solches Metalllager in idealer Weise geeignet. Denn der Güterverkehr könnte in Pfofeld problemlos über die Schiene abgewickelt werden, wenn das dort vorhandene Industriegleis wieder in Betrieb genommen werden würde. Und den Interessen der lokalen Touristikindustrie könnte dadurch Rechnung getragen werden, dass ein mehrere hundert Meter breiter Streifen entlang des Brombachsees an die Gemeinden Pfofeld und Ramsberg abgetreten wird, falls daran Interesse besteht. Denn für unsere Zwecke würden etwa 100 Hektar voll und ganz genügen.

Es ist ja nach den Ausschreibungsbedingungen für das bundeseigene Grundstück so, dass die Bundesagentur für Immobilien, die ehemalige Muna in Pfofeld nur mit der Zustimmung des Bundesfinanzministers (und in der Praxis wohl auch nur mit der Rückendeckung des Deutschen Bundestages) veräußern darf. Wir haben uns erlaubt, führende Politiker im Deutschen Bundestag auf die besondere Eignung der ehemaligen Muna Pfofeld als Hochsicherheitslager für eine zukünftige deutsche strategische Metallreserve hinzuweisen und darum gebeten, einer Veräußerung der Fläche nur zu diesem Nutzungszweck zuzustimmen. Denn die deutsche Industrie und Ihre Mitarbeiter brauchen nach unserer Überzeugung eine strategische Metallreserve dringender als ein weiteres Spassbad und ein paar hundert Ferienhäuser in einer bereits sehr stark genutzten Erholungsregion.

Wir haben deshalb für eine durch uns neu zu gründende Immobiliengesellschaft ebenfalls ein Gebot für die Muna Pfofeld abgegeben, sind aber überboten worden. Wir verstehen natürlich, dass die BImA grundsätzlich das wirtschaftlich attraktivste Angebot annehmen muss, wenn alle Rahmenbedingungen für die Annahme erfüllt sind. Wir warten daher geduldig ab, wie die weitere Diskussion in der Öffentlichkeit und in den politischen Gremien verläuft und bereiten uns in der Zwischenzeit darauf vor, dass wir möglicherweise in einigen Jahren doch noch eine Chance erhalten werden, unser Projekt zu realisieren.

Für eventuelle Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung. Unseren Herrn Kummerow erreichen Sie am Besten unter der Mobilnummer 0160-5955910.